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Maatplatz

Maatplatz

Dialekt Für Appenzeller Frischlinge sei erwähnt, dass im Dialekt der Marktplatz «Maatplatz» heisst, was nebensächlich wird, sobald der Novize in der Beiz Platz genommen und sein erstes Glas getrunken hat, zumal es dann einfacher mit den heimischen Wörtern wird. Klar, wer «Maatplatz» schreibt, serviert auch eine Appenzeller «Södwörscht», aber da wird ebenso ein Côte de Boeuf aufgetischt, wobei mir das zu viel Fleisch ist und ich das panierte Metzgerkotelett mit Röschti bevorzuge. Bevor ich das Essen bestelle, mobilisiere ich mit einem Gamsblut-Likör meinen Appetit, während ich zum Essen einen Blauburgunder der Familie Saxer aus Nussbaumen trinke. Das Weinangebot hat Luft nach oben, das ich mit einigen bekannten Schweizern ergänzen würde. Vielleicht mit «WeinWerk», Herter, Broger und Litwan. Lisi, die Gastgeberin mit Herz, und Martin, der Fleischsommelier mit Leidenschaft (so steht’s auf der Website), sind Wirtsleute, die mitten in Appenzell ein Kleinod betreiben, das nicht nur den Einheimischen gefällt.

9050 Appenzell, Kronengarten 2,
071 787 12 04, www.maatplatz.ch

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